Wellness, Business, Sparen, Lifestyle, Budget

5 Dinge, die ich aufgehört habe zu kaufen

oder….und warum ich jetzt 300€ mehr im Monat habe

Von einer, die früher Mitte des Monats auf ihr Konto geschaut hat und dachte: Moment….. WO ist das Geld hin?

Wie ich 300€ im Monat verbrannt habe – ohne es so wirklich zu merken

Allora, ich fang mal ganz ehrlich an: Noch vor ein paar Monaten war ich die Königin der kleinen Ausgaben. Nicht die großen Anschaffungen haben mein Konto geleert, sondern die vielen kleinen Dinge, die sich so unauffällig eingeschlichen haben, dass ich sie gar nicht mehr wahrgenommen habe.

Ein Coffee-to-go hier. Ein spontaner Online-Kauf da. Ein Streaming-Abo, das ich seit Monaten nicht genutzt habe. Und irgendwie war am Ende des Monats nie wirklich Geld übrig. 

Und dann kam dieser eine Moment. Ich saß abends auf dem Sofa, scrollte durch meine Banking-App und hab mir die Ausgaben der letzten 30 Tage angeschaut. Und ehrlich? Mir wurde schlecht.

Über 300€. Für Dinge, die ich gar unbedingt brauchte.

Nicht für den großen Urlaub, oder für ein schönes Abendessen mit Freunden. Nicht mal für Dinge, die mir wirklich Freude gemacht haben. Sondern für: Coffee-to-go. Kleidung, die ich selten trage. Essen bestellen, weil ich zu faul war zu kochen. Streaming-Dienste, die vor sich hin schlummern.

Das genaue Hinsehen war der Moment, der mir die Augen geöffnet hat. Klares Outcome, ich muss was ändern!

 

Aber, und das ist mir wichtig, ich wollte nicht plötzlich zur Spar-Asketin werden. Ich wollte mir nicht alles verbieten. Ich wollte einfach nur bewusster leben. 

Sparen ohne Verzicht, sozusagen.

Also hab ich angefangen, meine Ausgaben wirklich zu hinterfragen. Ich war neugierig: Was kaufe ich eigentlich, ohne nachzudenken? Was bringt mir null Mehrwert? Was könnte ich streichen, ohne dass es mir weh tut?

Dabei habe ich mich auf 5 Dinge fixiert. 5 Dinge, die ich regelmäßig gekauft habe und jetzt nicht mehr.

Das Ergebnis? Whoop-de-doo, 300€ mehr im Monat. Und das Verrückte ist, ich vermisse nichts wirklich davon.

 

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1. Coffee-to-go, oder besser gesagt, wie ich 100€ im Monat für Pappbecher ausgegeben habe

Okay, bevor du jetzt wegklickst und denkst: Nicht schon wieder dieser Kaffee-Tipp, hör mir kurz zu. Ich weiß, dass das der meistgenannte Spar-Ratschlag überhaupt ist. Aber weißt du auch warum? Weil er funktioniert.

Ich war eine absolute Coffee-to-go-Fan. Morgens auf dem Weg zur Arbeit: Kaffee. und manchmal nachmittags, wenn ich einen Motivations-Boost brauchte: noch einen. Immer mit Hafermilch, versteht sich. à 4,50€.

Pro. Kaffee.

Ich hab mir das schöngeredet. Das ist mein kleiner Luxus. Ich BRAUCH das. Das ist meine Me-Time. Aber ehrlich? Es war keine Me-Time. Es war einfach nur easy.

Und dann hab ich mal nachgerechnet: 2-3 Kaffees am Tag, 5 Tage die Woche, macht grob 50-60€ pro Woche. 

Im Monat waren das über 200€.

Moment. 200€? Für… Kaffee?

Allora, das war der Moment, in dem ich dachte: Not anymore!

Was ich jetzt mache:

Ich hab mir 2 schöne Thermos-Trinkbecher gekauft – einmalig 30€. Einen für zuhause und einen für die Arbeit. Jeden Morgen mache ich mir entweder zu Hause einen großen Kaffee mit Hafermilch ( Der Bio-Haferdrink kostet im Supermarkt zwischen 1,50€ und 2,80€ und reicht eine Woche), oder ich nutze das super Angebot in der Arbeit, die Kaffee, Kaffeemaschine und Milch gratis bereitstellen. 

Gespart ➡️ ca. 100€ im Monat (ich gönne mir ab und zu noch einen, aber bewusst – nicht aus Gewohnheit).

Vermisst ➡️  Nichts.

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2. Kleidung, die ich vielleicht irgendwann mal trage, aber ehrlich gesagt nicht wirklich brauche.

Mmmm. Dieser Punkt tut weh. Aber er ist so wichtig.

Ich hatte diesen einen Reflex: 

  • Shoppen = Belohnung. 
  • Schlechter Tag? Online-Shop auf. 
  • Gelangweilt? Mal schnell bei Zalando reinschauen. Sale-Alarm bei da und dort? Natürlich klicke ich drauf.

Das Problem war nicht, dass ich zu viel gekauft habe. Das Problem war, was ich gekauft habe.

Ich hab Sachen gekauft, die ich selten getragen habe und dann total vergessen hatte.

Ein Top, das perfekt für den Sommer ist. (Spoiler: Es liegt jetzt seit 2 Jahren im Schrank, weil ich lieber meine üblichen Lieblingsteile trage.)

Eine Jacke im Sale, weil sie so günstig war. (Spoiler: Günstig ist nicht günstig, wenn du sie nie trägst.)

Irgendwann hab ich meinen Kleiderschrank ausgemistet. Und ich hab gemerkt: 70% der Sachen hatte ich in den letzten 6 Monaten nicht angefasst. 

Es musste also eine Regel her: 

Wenn ich mir nicht zu 100% vorstellen kann, es MORGEN zu tragen, kommt es nicht in den Warenkorb.

Diese Regel hat mein Shopping-Verhalten komplett verändert.

Denn plötzlich stelle ich mir die richtigen Fragen: Passt das zu meinem Alltag? Trage ich das wirklich? Oder kaufe ich es, weil es günstig ist, weil es im Sale ist, weil ich gerade Lust auf etwas Neues habe? Welchen Impuls folge ich hier gerade?

Und weißt du was? Meistens ist die Antwort: Nein. Ich brauche es nicht.

Gespart ➡️ ca. 100€ im Monat.

Gewonnen ➡️ Einen Kleiderschrank, mit Sachen, die ich liebe, keine Verschwendung/Umweltverschmutzung und kein schlechtes Gewissen mehr.

 

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3. Spontane Lieferando-Bestellungen und Take-Outs, weil ich keine Lust zum Kochen habe

Das hier. Das war meine absolute Geldfalle!

Nach einem langen Tag, gestresst, keine Energie mehr: Ich hab jetzt echt keine Lust zu kochen. Ich bestell mir einfach was.

Eine Poke Bowl hier (14€). Ein Sushi-Set da (18€). Ab und zu Pizza (12€). Und wenn ich ehrlich bin: Ich hab das mindestens 1-2x pro Woche gemacht.

Im Monat locker 150€. 

Für Essen, das ich in 10 Minuten verschlungen habe.

Was ich jetzt mache:

Ich hab mir 3-4 super einfache Notfall-Rezepte zurechtgelegt. Dinge, die ich auch nach einem anstrengenden Tag noch hinkriege und die mir wirklich schmecken:

Pasta mit gutem Sugo oder Pesto und Parmesan. Dauert 10 Minuten, schmeckt immer.

Rührei mit Toast und Avocado. 5 Minuten, fertig.

Ofengemüse mit Feta. 15 Minuten Vorbereitung, dann läuft es von alleine.

Und wenn ich wirklich, wirklich keine Lust hab? Dann mache ich mir ein belegtes Brot. Dauert 2 Minuten. Kostet gefühlt nichts. Schmeckt gut.

Gespart ➡️ ca. 70€ im Monat (ich bestelle ab und zu noch – aber bewusst, nicht aus Bequemlichkeit).

Gewonnen ➡️ Weniger Müll. Besseres Gewissen. Mehr Kontrolle.

 

4. Streaming-Abos, die ich nie nutze (aber irgendwie trotzdem bezahle)

Hand aufs Herz: Wie viele Streaming-Dienste hast du?

Netflix? Amazon Prime? Disney+? Spotify Premium? Apple TV? Vielleicht noch irgendein Nischen-Abo, das du mal abgeschlossen hast, weil du eine Serie sehen wolltest?

Ich hatte vier. VIER.

Und weißt du, was ich wirklich genutzt habe? Netflix. Das war es. Die anderen drei? Digitale Karteileichen. Sie haben einfach vor sich hin geschlummert und mir jeden Monat Geld abgezogen.

Ich hab sie für den Fall der Fälle behalten. Falls ich mal Zeit habe, oder falls ich mal Lust auf eine Serie auf Disney+ habe….. falls, falls, falls.

Ich hab sie gekündigt. Alle bis auf Netflix.

Und falls ich doch mal eine Serie auf Disney+ etc. sehen will? Dann hole ich mir das Abo für einen Monat, schaue die Serie, kündige wieder. So einfach.

Gespart ➡️ ca. 30€ im Monat.

Vermisst ➡️ Nichts. Wirklich, gar nichts.

5. Spontankäufe an der Supermarktkasse – oder: Die 3€, die sich zu 30€ im Monat summieren

Okay, das hier klingt jetzt vielleicht kleinlich. Aber bleib bei mir.

Diese kleinen Dinge an der Supermarktkasse. Schokolade. Kaugummi, ein Erfrischungsgetränk, weil ich Durst habe.

Jedes Mal 3-5€. Klingt nach nichts, oder?

Aber wenn du das 2x pro Woche machst, sind das im Monat schon 25-40€. 

Für Dinge, die du gar nicht geplant hattest. Für Dinge, die du eigentlich nicht brauchst.

Einkaufsliste checken, oder einfach gedanklich schon beim nächsten To-Do. Hauptsache: nicht in Versuchung kommen.

Denn diese Spontankäufe sind nicht rational. Sie sind Impuls, Langeweile und Ablenkung.

Gespart ➡️ ca. 30€ im Monat.

Gewonnen ➡️ Kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich zuhause feststelle, dass ich SCHON WIEDER eine Schoko gekauft hab, obwohl ich gar keinen Hunger hatte und gesund ist er auch nicht.

 

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Sparen ohne Verzicht! Geht das wirklich? Ich sag ja! Aber anders, als du denkst.

Allora, wir sind am Ende – und ich will ehrlich sein:

Das alles klingt in der Theorie einfacher, als es in der Praxis ist. Ja, du wirst Rückfälle haben. Ja, du wirst irgendwann wieder etwas kaufen, das du nicht wirklich brauchst. Das ist menschlich.

Aber weißt du was? Der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen DU ist nicht Perfektion. Er ist Bewusstsein.

Es geht nicht darum, auf alles zu verzichten, was Spaß macht. Es geht darum, rauszufinden, was dir wirklich Freude bringt, und was nur aus Gewohnheit, aus Stress, aus Langeweile auf deiner Ausgabenliste steht.

Sparen ohne Verzicht heißt für mich:

Bewusster konsumieren, statt blind zu kaufen. Mir selbst treu bleiben und nur das kaufen, was ich wirklich will. Geld für die Dinge haben, die mir wirklich wichtig sind. Ich habe in den letzten Monaten 300€ mehr im Monat – und ich fühle mich nicht eingeschränkt.

Ganz im Gegenteil: Ich fühle mich freier als je zuvor.

Weil ich weiß: Mein Geld fließt in Dinge, die mir wirklich guttun. Nicht in Konsum, oder Fast Fashion. und nicht in Streaming-Dienste, die ich eh nie nutze.

Sondern in Dinge, die zählen.

 

Die Fragen, die du dir garantiert auch stellst

  • Ich hab einfach null Zeit, mein Budget zu verwalten,… was soll ich da machen?

Wenn wir mal ehrlich sind: Du brauchst keine Stunden. Wenn du es täglich machst, brauchst du nur 2 Minuten, wenn du es wie ich wöchentlich machst, dann 10-15 Minuten. Ich habe angefangen, meine täglichen Ausgaben einfach mal auf einen Zettel aufzuschreiben. Geht super einfach. Mittlerweile habe ich einen eigenen Budget-Tracker in Google-Sheets erstellt, der mir eine super Übersicht gibt. Er ist gerade in der Testphase und falls dich so ein Tool auch interessiert, dann geht’s hier zur Warteliste. Sobald er bereit ist, gebe ich dir Bescheid. 

  • Ich kaufe nur im Sale – das ist doch okay, oder?

Ohhhhh, das ist eine klassische Falle. Im Sale zu kaufen klingt sparsam, ist es aber meistens nicht. Denn du kaufst Dinge, die du ohne Sale nie kaufen würdest, nur weil der Preis niedrig erscheint. Ein Schnäppchen ist kein Schnäppchen, wenn du das Ding nicht gebraucht hättest. Kleiner Tip, leg dir die Sachen, die du unbedingt haben willst bzw. immer wieder mal brauchst, in den Wunschzettel. Wenn es in den Sale kommt, dann kannst du zugreifen. So spart man wirklich, denn du kaufst nur Dinge, die dir wichtig sind. 

  • Was, wenn ich das wirklich brauche und es trotzdem ein Impulskauf ist?

Gute Frage. Der Unterschied zwischen Bedarf und Impuls: Wenn du ohne Recherche, ohne Preisvergleich und in einem emotionalen Zustand kaufst, dann ist es ein Impuls, auch wenn du das Produkt grundsätzlich brauchst. Warte 24 Stunden. Das Produkt läuft nicht weg.

  • Ich habs schon 100 Mal versucht und es klappt nie dauerhaft. Warum sollte das jetzt anders sein?

Weil du diesmal nicht versuchst, dich zu disziplinieren, sondern dein Verhalten zu verstehen. Sparen ist kein Willensproblem. Es ist ein Bewusstseinsproblem. Wenn du weißt, warum du kaufst, kannst du es verändern. 

Und jetzt du!

Überleg mal:

  • Was kaufst du regelmäßig, ohne es zu hinterfragen?
  • Wo könntest du ansetzen, um sparen ohne Verzicht zu leben?

Schreib es mir gerne in die Kommentare! Ich bin mega gespannt, was bei dir die größten Geldfresser sind.

Well Allora, bis bald!

 

 

 

 

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