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3 Gründe warum du JETZT einen Notgroschen brauchst 

Allora,

ich fang mal ganz ehrlich an: Ich bin lange ohne Notgroschen durchs Leben gegangen, und ich dachte, das ist okay. Ich verdiene ja ok und mir passiert schon nichts. Und wenn doch, dann finde ich schon eine Lösung.

Aber irgendwann hat es mich doch eingeholt.

Es war ein ganz normaler Mittwochmorgen, chillig Kaffee getrunken, bevor ich mich mit einer Freundin bei Ikea treffen wollte. In der Garage dann die Überraschung, mein Auto sprang nicht an. Tot.

Okay, dachte ich. Kein Drama, es wird die Batterie sein, bin ja länger nicht gefahren. Überraschung, es war dann doch nicht die Batterie und ab ging es in die Werkstatt.

Zwei Tage später kam der Anruf, es sind mehrere Sachen die nicht funktionieren und die Reparatur kommt auf 4.500€. 

4.500€.

Ich hatte wenig auf dem Konto und kaum einen Puffer. Kein Plan B. 

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Mir wurde in diesem Moment eiskalt klar: 

Ich bin eine einzige unerwartete Rechnung davon entfernt, komplett aus der Bahn geworfen zu werden.

Kennst du das Gefühl? Diese Panik, wenn plötzlich etwas Unvorhergesehenes passiert. Ich musste mich entscheiden, Kredit aufnehmen oder Auto verkaufen. Ich hab das Glück, dass ich in der Großstadt nicht unbedingt auf ein Auto angewiesen bin und mir in Notfällen, von Freunden auch das Auto ausborgen kann. Also habe ich mich für Verkauf entschieden. 

Aber genau deshalb habe ich danach angefangen, einen Notgroschen aufzubauen. Heute will ich dir zeigen, warum du auch einen Emergency Fund brauchst. Egal, wie viel du verdienst, egal, wie stabil dein Leben gerade wirkt. Ich zeige dir, wie du ihn aufbaust, auch wenn du denkst, dass dafür gerade kein Geld da ist.

Grund 1: Manchmal ist das Leben nicht planbar und das ist okay, wenn du vorbereitet bist

 

Hand aufs Herz: Wie oft ist in den letzten 12 Monaten etwas passiert, das du nicht auf dem Schirm hattest?

Die Waschmaschine gibt den Geist auf. Dein Laptop crasht. Die Katze muss zum Tierarzt. Dein Fahrrad wird geklaut. Du brauchst eine neue Brille.

Das sind keine Katastrophen, aber diese kleinen Notfälle gehen ins Geld.

Und wenn du keinen Notgroschen hast, dann wird aus einem kleinen Problem schnell ein großes.

  • Du musst auf die Kreditkarte zurückgreifen (und zahlst Zinsen) 
  • Leihst dir Geld von Freunden (und fühlst dich schlecht) 
  • Du verschiebst die Reparatur (und das Problem wird größer und teurer)

Mit einem Notgroschen ist das alles kein Drama.

Es gibt dir finanzielle Sicherheit, dass du vorbereitet bist, wenn etwas passiert.

Fakt ist: Studien zeigen, dass über 60% der Menschen in Deutschland und Österreich nicht genug Rücklagen haben, um eine unerwartete Rechnung von 1.000€ zu bezahlen. Das heißt: Die meisten von uns leben einen einzigen Notfall davon entfernt, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Grund 2: Weil finanzielle Sicherheit dir mentale Freiheit gibt (und das ist unbezahlbar)

 

Okay, das hier ist der Punkt, den die wenigsten auf dem Schirm haben, aber er ist wichtig.

Ein Notgroschen ist nicht nur ein finanzielles Polster. Er ist ein auch ein mentales Polster.

Ohne Notgroschen checkst du ständig dein Konto. Jede Rechnung macht dich nervös. Du überlegst zweimal, ob du dir was gönnen kannst. Du lebst mit diesem permanenten, diffusen Stress im Hinterkopf: Was, wenn jetzt was passiert?

Wir sind unterbewusst im Überlebensmodus.

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Und jetzt stell dir vor, wie es sich anfühlt, mit einem Notgroschen zu leben:

Du weißt: Wenn was passiert, bin ich abgesichert., machst dir weniger Sorgen und lebst entspannter.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Der Unterschied ist riesig. Als ich mir wieder einen Notgroschen angespart hatte, hatte ich wieder ein sichereres Gefühl.  Und weißt du was? Dieses Gefühl ist unbezahlbar. Finanzielle Sicherheit bedeutet: Du kannst Entscheidungen treffen, ohne Panik. Du kannst leben, ohne ständig auf dein Konto zu schauen und das ist es wirklich wert.

 

Grund 3: Weil ein Notgroschen dir Wahlmöglichkeiten gibt und die sind Gold wert

 

Das hier ist der Grund, der gerne unterschätzt wird, aber meiner Meinung nach wichtig ist. Ein Notgroschen gibt dir Optionen.

Stell dir vor:

  • Dein Job macht dich unglücklich, aber du kannst nicht kündigen, weil du keine Rücklagen hast. 
  • Du willst dich weiterbilden, eine Fortbildung machen, etwas Neues lernen, aber du traust dich nicht, weil du das Geld nicht hast.
  • Du willst umziehen, in eine neue Stadt, ein neues Leben anfangen, aber die Kaution und Umzugskosten kannst du dir nicht leisten.

Ohne Notgroschen bist du in deinen Entscheidungen eingeschränkt.

Mit einem Notgroschen? Hast du Luft. Du kannst Entscheidungen treffen, die gut für dich sind. Nicht nur Entscheidungen, die du dir leisten kannst. Das ist Freiheit und finanzielle Sicherheit in ihrer schönsten Form.

Ein Notgroschen gibt dir Zeit, den Raum und die Möglichkeit, Nein zu sagen, und das ist unbezahlbar.

Okay, aber wie viel sollte mein Notgroschen sein? 

 

Allora, jetzt wird es konkret. Denn die Frage, die ich am oft höre, ist: Wie viel muss ich denn sparen?

Die klassische Empfehlung lautet: 

3-6 Monate deiner Fixkosten.

Das heißt: Rechne zusammen, was du jeden Monat für Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Handy, Internet etc. brauchst. Und dann multipliziere das mit 3 (Minimum) oder 6 (Ideal).

Beispiel: Wenn deine monatlichen Fixkosten 1.500€ sind, dann sollte dein Notgroschen zwischen 4.500€ und 9.000€ liegen.

Aber, und das ist wichtig: Wenn dir diese Summe gerade absurd vorkommt, dann fang klein an.

Dein erstes Ziel:  1.000€.

Warum 1.000€? Weil das die meisten kleineren Notfälle abdeckt. Reparaturen, eine kaputte Waschmaschine, ein kaputter Laptop. Mit 1.000€ bist du für die meisten Überraschungen gewappnet. Und wenn du die 1.000€ hast, kannst du weitermachen. Schritt für Schritt. 2.000€. 3.000€. Bis du bei deinen 3-6 Monatsausgaben angekommen bist.

Das Wichtigste: Fang an. Auch wenn es nur 50€ im Monat sind. Auch wenn es nur 20€ sind. Hauptsache, du fängst an.

 

Wie baue ich einen Notgroschen auf, wenn ich gefühlt kein Geld übrig habe?

 

Ich weiß, was du jetzt denkst: Das klingt ja schön und gut. Aber ich habe am Ende des Monats nichts übrig. Wie soll ich da sparen?

Ich verstehe das. Wirklich. Und ich sage dir: Es geht trotzdem.

Hier sind die Strategien, die funktionieren:

  1. Automatisiere das Sparen

Richte einen Dauerauftrag ein. Am besten direkt nach Gehaltseingang, 50€, 100€, was auch immer du entbehren kannst. Das Geld geht automatisch auf ein separates Sparkonto. Was du nicht siehst, vermisst du nicht.

  1. Nutze die 1-Prozent-Regel

Spare 1% deines Einkommens. Klingt wenig? Ist es auch. Aber es ist ein Anfang. Und es tut nicht weh. Wenn du 2.000€ netto verdienst, sind das 20€ im Monat, nach einem Jahr hast du 240€ und nach zwei Jahren: 480€. Du siehst: Es summiert sich.

  1. Nutze unerwartete Einnahmen

Steuerrückerstattung? Gehaltserhöhung? Bonus? Geburtstagsgeschenk? Pack es auf deinen Notgroschen. Du hattest es vorher nicht, du wirst es nicht vermissen.

  1. Überprüfe deine Ausgaben

Und hier kommt mein Budget-Reset ins Spiel. Ich habe ein Freebie erstellt, das dir hilft, deine Ausgaben zu checken und Sparpotenzial zu finden, ohne dass du dich eingeschränkt fühlst. Hol dir den Budget-Reset  für 0€ und finde heraus, wo du jeden Monat Geld einsparen kannst, das du für deinen Notgroschen nutzen kannst.

Hier gehts  zum Freebie: Budget-Reset

  1. Mach es dir einfach mit einem Budgetplaner

Ich arbeite gerade an einem Budgetplaner, der dir hilft, deine Finanzen endlich in den Griff zu bekommen, ganz ohne Stress. 

Der Budgetplaner ist noch in der Testphase, aber du kannst dich jetzt schon auf die Warteliste setzen lassen und bekommst als Erste Zugang, sobald er live geht. Plus: Wartelisten-Mitglieder bekommen einen exklusiven Bonus!

Hier geht’s zur Warteliste: Budgetplaner

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Ich zeige dir die 3 wichtigsten Gründe für einen Emergency Fund und wie du ihn aufbaust, auch mit kleinem Budget.

 

Fragen, die gerne gestellt werden Finanzielle Sicherheit beginnt mit einem Notgroschen.

  • Soll ich erst meinen Notgroschen aufbauen oder zuerst Schulden abbezahlen?

Gute Frage. Meine Empfehlung: versuche erst einen kleinen Notgroschen aufzubauen (1.000€), und zahle dann parallel deine Schulden ab. Warum? Weil du ohne Notgroschen im Notfall wieder neue Schulden machen musst und das wollen wir vermeiden.

  • Wo soll ich meinen Notgroschen aufbewahren?

Auf einem separaten Sparkonto. Nicht auf deinem Girokonto (zu große Versuchung, es auszugeben) und nicht in Aktien (zu riskant für einen Notgroschen). Du brauchst das Geld schnell und sicher verfügbar.

  • Wie lange dauert es, bis ich meinen Notgroschen aufgebaut habe?

Das hängt davon ab, wie viel du monatlich sparen kannst. Wenn du 100€ im Monat sparst, hast du nach 10 Monaten 1.000€. Nach 3-4 Jahren hast du 3.600-4.800€ – also etwa 3 Monatsausgaben. Jeder Euro zählt.

  • Darf ich meinen Notgroschen auch mal anrühren?

Nur für echte Notfälle, wie z.B. Autoreparatur? Ja. Neue Schuhe im Sale? Nein. Die Regel: Wenn es deine finanzielle Sicherheit oder deine Gesundheit betrifft, dann ja. Alles andere: Finger weg.

Finanzielle Sicherheit beginnt mit dem ersten Euro

 

Allora, einen Notgroschen ist das Beste, was du für deine finanzielle Sicherheit tun kannst. Denn wenn der Notfall kommt, dann bist du vorbereitet und hast Optionen.

Das ist finanzielle Sicherheit. Das ist Freiheit. Das ist Kontrolle über dein Leben. Fang heute an, auch wenn es nur 10€ oder 20€ sind.

Hauptsache, du fängst an.

Und vergiss nicht: Hol dir meinen Budget-Reset, um herauszufinden, wo du Sparpotenzial hast. Und trage dich auf die Warteliste für meinen Budgetplaner ein, damit du als Erste Zugang bekommst, sobald er live geht.

Du schaffst das. 

Allora, bis bald!

 

 

 

 

Hinweis: Einige Beitragsbilder auf dieser Website wurden mit KI erstellt und dienen nur zur Illustration

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