
Allora!
Feng Shui ist doch sehr umfangreich und auch wenn ich hier nur einen Bruchteil durchgehe, versuche ich, erstmals die wichtigsten Punkte hervorzuheben.
Wenn wir über Feng Shui sprechen, denken viele sofort an einzelne Ecken, Symbole oder Regeln, die einzuhalten sind. Doch Feng Shui wirkt nicht isoliert, sondern entfaltet sich im Alltag. In Räumen, die wir täglich benutzen und in Gewohnheiten, die wir selbstverständlich halten. Genau dort zeigt sich auch unsere Beziehung zu Geld, Sicherheit und Fülle.
Reichtum ist kein Zustand, der plötzlich da ist. Reichtum ist etwas, das gehalten werden will. Dafür braucht es Räume, die regulieren statt blockieren und dies schauen wir uns jetzt noch genauer an.

Das Schlafzimmer – Erholung entscheidet über Reichtum
Ein oft unterschätzter Bereich ist das Schlafzimmer.
Hier regenerierst und erholst du dich nach einem langen Tag. Hier integrierst du alles Erlebte und „verdaust“ dein Leben – auch finanziell.
Was viele unterschätzen: Geldthemen werden nicht nur am Schreibtisch gelöst. Sie werden im Schlaf verarbeitet. Wenn dein Nervensystem nachts nicht zur Ruhe kommt, kannst du tagsüber keine Stabilität halten. Und ohne Stabilität wird Reichtum flüchtig.
Ein paar zentrale Punkte auf die du im Schlafzimmer achten solltest:
Kein Arbeitsmaterial im Schlafzimmer. Laptop, Ordner, Rechnungen erzeugen permanenten Leistungsdruck. Dein System bleibt im „Tun“, statt ins „Sein“ zu kommen. Reichtum braucht Ruhephasen.
Zwei Nachttische – auch wenn du alleine schläfst. Das ist kein Beziehungsdogma, sondern ein energetisches Signal für Balance, Unterstützung und Expansion. Es zeigt: Hier ist Platz für mehr und Gleichgewicht.
Das Bett möglichst nicht direkt gegenüber der Tür. Dein Körper bleibt sonst im Alarmmodus. Unbewusst bist du dauerhaft in Alarmbereitschaft und in diesem Modus kann nichts gehalten werden.
Hochwertige Bettwäsche, die sich gut anfühlt. Sie muss nicht neu sein, oder teuer, aber bewusst gewählt. Dein Körper lernt hier, Qualität zu empfangen und das ist eine Form von Fülle-Training.
Ganz einfach erklärt, wenn du schlecht schläfst und dich nicht erholst, kannst du Geld nicht halten. Mach dein Schlafzimmer also zu deinem Wohlfühl-Erholungsort.

Dein Schreibtisch – dein finanzielles Kontrollzentrum
Der Schreibtisch ist dein finanzielles Kontrollzentrum. Er spiegelt wieder, wie du mit Verantwortung, Struktur und Entscheidungen umgehst.
Nicht im Sinne von Disziplin, sondern im Sinne von innerer Klarheit.
Achte darauf, dass du beim Arbeiten die Tür sehen kannst. Diese sogenannte „Command Position“ vermittelt Sicherheit und Übersicht. Dein System weiß, was kommt und das reduziert Stress und erhöht Entscheidungsfähigkeit.
Keine angesammelter Stapel von Unerlegdigtem hinter deinem Rücken. Sie symbolisieren unbewusste Lasten und Dinge, die du nicht siehst, aber permanent mitträgst.
Links von dir, also deine persönliche Reichtumsseite, darf etwas Wertiges stehen. Eine Lampe, ein Notizbuch, ein Objekt, das dein nächstes Level repräsentiert. Nicht das Vision Board, sondern etwas, das für dich Reichtum verkörpert.
Alte To-do-Listen, leere Kaffeetassen oder Chaos stehen für Altlasten und Vergangenes. Dein Arbeitsplatz sollte aber deine Zukunft widerspiegeln. Schau daher, dass du den Schreibtisch daher organisierst.
Wenn dein Schreibtisch harmonisch ist, ist dein Geldfluss es oft auch.
Deine Küche – tägliche Fülle, nicht abstraktes Geld
Die Küche steht im Feng Shui für Nahrung, Versorgung und tägliche Fülle.
Nicht zufällig hängen finanzielle Themen oft mit Essgewohnheiten zusammen.
Leere Vorratsschränke können ein Mangelgefühl triggern. Du musst sie nicht überfüllen, aber bewusst bestücken. Versorgung beginnt im Alltag und plane dementsprechend.
Der Herd ist ein zentrales Symbol für Wohlstand. Halte ihn sauber. Nutze alle Herdplatten, denn Stillstand zeigt sich hier oft als innerer Rückzug.
Defekte Geräte reparieren oder loslassen. Halb funktionierende Dinge stehen für halb fließende Energie und wir wollen, dass alles smooth fließt.
Der Kühlschrank ist besonders ehrlich und spricht Bände. Alte Lebensmittel bedueten alte Geschichten. Regelmäßiges Ausmisten bringt nicht nur Ordnung, sondern emotionale Klarheit.
Versorgung beginnt nicht mit genügend Geld am Konto, sondern sie beginnt dort, wo du dir täglich Nahrung gibst.
Das Wohnzimmer – dein sozialer Reichtum
Das Wohnzimmer zeigt, wie du mit Unterstützung, Netzwerken und Sichtbarkeit umgehst.
- Sind die Sitzmöglichkeiten einladend oder abweisend?
- Können Gespräche entstehen oder wird Energie abgeschnitten?
Vermeide Möbel, die den Raum zerschneiden und blockieren. Energie will zirkulieren, genau wie deine Beziehungen.
Farben dürfen hier warm und cosy sein. Naturtöne zum Beispiel, mit Akzenten in Grün und Gold oder gedecktem Rot unterstützen die Fülle subtil, ohne laut zu sein.
Achte darauf, dass Bilder oder Kunst Weite, Wachstum oder Ruhe zeigt. Keine Kämpfe, keine Leere, keine Aggression.
Wenn du dich in deinem Wohnraum nicht wohlfühlst, ziehst du auch weniger Unterstützung an.

Fenster & Licht – Perspektive entscheidet
Fenster sind im Feng Shui die Augen zur Welt und da wollen wir natürlich auch keine Scheuklappen tragen.
- Halte schwere, dunkle Vorhänge tagsüber offen.
- Putze deine Fenster regelmäßig für “Klarsicht”, den rüb bedeutet unklare Perspektive.
- Pflanzen in Fensternähe sind ideal, solange sie lebendig sind. Sterbende Pflanzen blockieren die Sicht.
Je mehr Licht, desto mehr Klarheit. Und Klarheit zieht Möglichkeiten an.
Digitales Feng Shui – ja, das zählt auch
Dein Laptop, dein Handy, dein Desktop sind auch energetische Räume. Und wenn wir mal ehrlich sind, verbringen wir sehr viel Zeit in diesen Räumen.
- Ein unaufgeräumter Desktop wirkt wie ein überladener Raum und blockiert den Energiefluss.
- Apps, die Stress oder Vergleich triggern, kosten dich Energie.
- Lösche alte Apps, die du nicht mehr verwendest. Es kosten nur Speicher und wenn der voll ist, ist auch kein Raum für Neues.
- Finanz-Apps, Tools und Listen nicht verdrängen, sondern integrieren. Hinsehen schafft Beziehung und Vermeidung kostet Kraft.
- Ordner klar benennen, denn Unklarheit kostet Energie, auch digital.
- Geld fließt dort leichter, wo du hinschaust. Nicht dort, wo du vermeidest.
Der Flur Übergangszonen bewusst gestalten
Kurz und bündig – Flure verbinden oder blockieren.
- Überfüllte Schuhregale erzeugen Stagnation.
- Spiegel nur einsetzen, wenn sie nicht direkt auf die Haustür zeigen – sonst reflektierst du Chancen nach draußen.
- Licht ist hier essenziell. Dunkle Übergänge bremsen Flow.
- Übergänge zeigen, wie du mit Veränderung umgehst.
Symbolische Handlungen – klein, aber wirksam
Nicht alles muss sichtbar sein, um zu wirken. Es gibt kleine Tools und Gewohnheiten, die große Wirkung haben:
Ein leerer Umschlag in der Reichtumsecke mit der Aufschrift „Reserve“.
Eine Münze in der Geldbörse, die nie ausgegeben wird.
Ein bewusst freigelassener Platz im Kleiderschrank für „mehr“.
Reichtum braucht Raum und das ist mit Kleinigkeiten leicht zu aktivieren.
Das Auto – Bewegung, Richtung und finanzieller Flow
Ein Bereich, der im Feng Shui fast immer vergessen wird, ist das Auto.
Dein Auto steht für
- Bewegung
- Richtung
- Fortschritt
Es zeigt, wie du dich durch dein Leben bewegst und wie sicher sich Veränderung für dich anfühlt, auch finanziell.
Viele Menschen verbringen mehr Zeit im Auto als ihnen bewusst ist und trotzdem behandeln sie es energetisch wie einen neutralen Ort – Ist es aber nicht.
Ein paar klare Beispiele:
- Dauerhaftes Chaos im Auto (leere Flaschen, alte Belege, Müll) wirkt wie eine permanente Müllhalde. Dein Nervensystem bleibt im „Ich muss noch aufräumen“-Modus und so kann kein Flow entstehen
- Alte Rechnungen, Mahnungen oder Verträge im Handschuhfach halten vergangene Geldthemen präsent, auch wenn du sie nicht aktiv anschaust.
- Ein dreckiges, ungepflegtes Auto sendet unterschwellig das Signal: „Ich kümmere mich nicht.“ Energie und Geld reagieren sensibel auf dieses Muster.
- Technische Mängel ignorieren, Warnlampen übersehen oder Reparaturen aufschieben ist ein klassisches Zeichen für vermiedene Verantwortung. Auch hier gibt es oft Parallelen zum finanziellen Bereich.
Was unterstützend wirkt:
Regelmäßiges Ausmisten löst Blockaden auf.
Ein sauberes Cockpit, Lenkrad und Armaturen sind dein „Kontrollzentrum“. Wenn hier Ordnung herrscht, ist Energie richtungsweisend.
Ein angenehmer dezenter Duft sorgt für ein Wohlfühlerlebnis ohne Reizüberflutung, das Stress erzeugt.
Wähle deine Musik oder Stille bewusst, denn dein Auto ist wie ein Übergangsraum. Nutze ihn zur Regulation, um dich ans Ziel zu bring.
Dein Auto zeigt sehr klar, wie du mit Übergängen umgehst.
- Ob du dich hetzt oder präsent bist.
- Ob du vermeidest oder Verantwortung übernimmst.
- Ob du dich sicher fühlst vorwärtszugehen.
Und genau das spiegelt sich oft auch im Reichtum und Geldfluss wider.

Zum Abschluss – das Wichtigste
Feng Shui ist kein “Tun-auf-Knopf-und-dann-kommt-Geld-System”.
Es ist ein Dialog, zwischen dir, deinem Nervensystem und deinem Umfeld.
- Wenn dein Raum dir Sicherheit gibt.
- Wenn er dich nicht klein hält.
- Wenn er deine nächste Version widerspiegelt.
Dann verkörperst du den Reichtum zu kommen, um zu bleiben.
Du musst nicht alles auf einmal ändern, aber du kannst heute beginnen, deinem Raum eine neue Geschichte zu erzählen.
Reichtum und Geld hören sehr genau zu.
Wenn du merkst, dass es bei Feng Shui für dich nicht um Regeln, sondern um Resonanz geht, dann ist dieses Workbook für dich.
Feng Shui Basics – Reichtum ist kein Guide zum reflektieren und keine Anleitung zur Selbstoptimierung. Es soll dir einen Raum geben, in dem du dein Zuhause und dich selbst neu lesen lernst. Raum für Raum. Thema für Thema. Mit Reflexionen, kleinen Impulsen und viel Platz für deine eigene Erkenntnisse.
Nicht, um sofort etwas zu verändern.
Dies wird dir helfen, um zu erkennen, wo Energie fließt und wo sie sich zurückzieht.
Du kannst dir das Feng Shui Basics Workbook als Freebie hier gerne herunterladen und in deinem eigenen Tempo durcharbeiten.
Manchmal reicht es, einfach mal hinzuschauen. Alles Weitere folgt von selbst.
Well, Allora.
P.s.: Falls du den 1. Beitrag über Feng Shui verpasst hast, findest du ihn hier.
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